top of page

Vergessene Heilpflanzen – Diese heimischen Wildkräuter haben echte Superkräfte!

Die Natur steckt voller Heilkräfte – doch viele alte, bewährte Heilpflanzen sind heute nahezu in Vergessenheit geraten. Früher waren sie fester Bestandteil der Hausapotheke, wurden gegen Krankheiten, Entzündungen und Infektionen eingesetzt und galten als wahre Wundermittel. Heute sind sie oft durch synthetische Medikamente ersetzt worden. Dabei besitzen viele heimische Wildkräuter beeindruckende antibakterielle, entzündungshemmende und immunstärkende Eigenschaften.


In diesem Beitrag erfährst du, welche vergessenen Heilpflanzen du kennen solltest, wie du sie erkennst, sammelst und anwendest.


Inhaltsverzeichnis

1. Warum wurden diese Heilpflanzen vergessen?


Die meisten Menschen kennen heute Kamille, Pfefferminze oder Lavendel als Heilkräuter – aber was ist mit Andorn, Odermennig oder Meisterwurz? Diese Heilpflanzen waren einst fester Bestandteil jeder Hausapotheke und wurden in Klöstern, von Heilkundigen und in der traditionellen europäischen Medizin genutzt.


Gründe für das Vergessen dieser Pflanzen:


  • Die industrielle Medizin hat viele natürliche Heilmittel verdrängt.


  • Wissenschaftliche Studien zu den Wirkstoffen wurden oft nicht fortgeführt.


  • Wildpflanzen sind schwerer zu kultivieren und erfordern Erfahrung im Sammeln.


  • Viele Hausrezepte sind mit der älteren Generation verloren gegangen.


Dabei enthalten diese Kräuter oft hochwirksame sekundäre Pflanzenstoffe, die in ihrer natürlichen Form besonders gut verträglich sind und weniger Nebenwirkungen haben als synthetische Medikamente.


2. Die 10 wichtigsten vergessenen Heilpflanzen und ihre Wirkung


1. Beinwell (Symphytum officinale) – Das natürliche Wundheilmittel


Wirkung: Fördert die Wundheilung, hilft bei Verstauchungen, Prellungen und Knochenbrüchen.


Anwendung: Als Salbe oder Umschlag direkt auf die Haut.


Besonderheit: Enthält Allantoin, das die Zellregeneration beschleunigt.


Beinwell

💡 Tipp: Beinwell sollte nur äußerlich angewendet werden, da einige Inhaltsstoffe in hohen Mengen leberschädigend wirken können.

2. Andorn (Marrubium vulgare) – Alte Heilpflanze für Atemwege und Verdauung


Wirkung: Hilft bei Husten, Verdauungsproblemen und stärkt das Immunsystem.


Anwendung: Als Tee oder Tinktur zur Unterstützung der Bronchien.


Besonderheit: Wurde von Hildegard von Bingen als eines der besten Heilmittel empfohlen.


Andorn (Marrubium vulgare)

💡 Tipp: Andorn ist bitter – daher ideal zur Anregung der Verdauung nach fettem Essen.

3. Odermennig (Agrimonia eupatoria) – Entzündungshemmend und harntreibend


Wirkung: Gut für Leber, Galle und Nieren, wirkt entzündungshemmend.


Anwendung: Als Tee oder Umschlag gegen Halsschmerzen und Entzündungen.


Besonderheit: War im Mittelalter eines der wichtigsten Heilkräuter gegen Wunden.

💡 Tipp: Perfekt als Gurgeltee bei Zahnfleischentzündungen oder Halsschmerzen.

4. Bärlapp (Lycopodium clavatum) – Mystische Heilpflanze gegen Blasenprobleme


Wirkung: Harntreibend, krampflösend und entzündungshemmend.


Anwendung: Als Tee zur Unterstützung der Harnwege.


Besonderheit: Wird auch in der Homöopathie gegen Rheuma und Gicht eingesetzt.


Bärlapp (Lycopodium clavatum)

💡 Tipp: Bärlapp ist in großen Mengen giftig – nur in moderaten Dosen verwenden.

5. Wiesenlabkraut (Galium mollugo) – Blutreinigend und entgiftend


Wirkung: Entgiftet den Körper, stärkt das Lymphsystem und die Nieren.


Anwendung: Als Tee oder frische Blätter im Salat.


Besonderheit: Fördert den Lymphfluss und hilft gegen Hautkrankheiten.

💡 Tipp: Kann auch äußerlich bei Ekzemen und Hautunreinheiten helfen.

3. Heilpflanzen sammeln – Worauf du achten musst


  • Standort: Sammle nur in unbelasteten Gebieten (keine Straßenränder!).


  • Erntezeit: Die meisten Heilpflanzen haben ihre höchste Wirkstoffkonzentration vor oder während der Blüte.


  • Trocknung: Kräuter immer luftig und im Schatten trocknen, um Inhaltsstoffe zu erhalten.


4. Anwendung: Tee, Tinkturen, Salben & Umschläge


  • Tee: Ideal für eine sanfte Wirkung (z. B. Wiesenlabkraut-Tee zur Entgiftung).


  • Tinkturen: Hochkonzentriert und lange haltbar (z. B. Andorn-Tinktur für die Atemwege).


  • Salben: Perfekt für die äußerliche Anwendung (z. B. Beinwell-Salbe).


  • Umschläge: Direkt auf die Haut legen (z. B. Odermennig gegen Entzündungen).


5. Häufige Fehler beim Verwenden von Heilkräutern


Zu hohe Dosierung: Kräuter wirken stark, Überdosierungen vermeiden.


Falsche Pflanze gesammelt: Ähnliche Pflanzen können giftig sein.


Nicht lange genug angewendet: Viele Heilpflanzen brauchen Zeit, um zu wirken.


6. Fazit – Warum diese Pflanzen in jede Hausapotheke gehören


Vergessene Heilpflanzen sind eine wertvolle Ergänzung für die Naturmedizin. Sie sind natürlich, oft besser verträglich als Medikamente und vielseitig einsetzbar. Wer sich mit Wildkräutern beschäftigt, kann sein Wissen über traditionelle Heilmethoden erweitern und seine Gesundheit auf natürliche Weise unterstützen.


Wer also seine Hausapotheke erweitern möchte, sollte sich mit Beinwell, Andorn & Co. unbedingt vertraut machen!

Comments


SALE • SALE  SALE • SALE 

SALE • SALE  SALE • SALE 

SALE • SALE  SALE • SALE 

Bestseller entdecken!

Bestseller

bottom of page